Ein 75 kg schwerer Mensch muss 2 h 20 min. putzen, um die Energie wieder abzubauen, die er sich mit fünf handvoll Erdnüsschen (90 g) zugeführt hat. Setzt er sich aber in den Lehnstuhl, wird er seinem Körper bis zur Schlafenszeit vermutlich zu viel Energie zugeführt haben, decken doch die Erdnüsschen rund einen Viertel seines täglichen Energiebedarfs ab. Dieser setzt sich zusammen aus dem Ruheumsatz (60-75% des gesamten Bedarfs), der Thermogenese der Verdauung (ca. 10%) und der körperlichen Aktivitäten (15-30%). Ist die Energiezufuhr eines Menschen grösser, als er verbraucht, nimmt er zu, ist sie kleiner, nimmt er ab.
Ob das Körpergewicht ein gesundes Mass hat, wird heute in der Regel mit dem so genannten Body-Mass-Index BMI geprüft. Der BMI definiert die Spannbreite des Normalgewichts, des Untergewichts sowie des leichten und starken Übergewichts. Da er einzig über das Gewicht und die Körpergrösse berechnet wird, kann der BMI gerade in Grenzbereichen das Gesundheitsrisiko nur bedingt ausweisen. Nicht erfasst werden mit dem BMI die Muskel-/Fettanteile sowie die Verteilung des Fettgewebes. Befindet sich dieses rund um den Bauch, ist das schädlicher, als wenn es auf der Hüfte sitzt.
Zu einer gesunden Ernährung gehört nicht nur die richtige Nahrungsaufnahme. Auch das Wie, Wann und Wo, der Umgang mit Bewegung, Entspannung und Gefühlen beeinflussen den gesunden Lebensstil.
Grundsätzlich gilt: Menschen sollen befähigt werden, ihr eigenes Essverhalten selbstbestimmt, verantwortungsvoll und genussreich zu gestalten. Dafür gibt es nicht nur einen Weg.
Hintergrundinfos zur Energiebilanz (PDF, 251 KB)
BMI-Rechner der Gesundheitsförderung Schweiz
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