Immer mehr Menschen in der Schweiz treiben regelmässig Sport. Dies ergab die bislang umfangreichste Studie zum Sportverhalten der Schweizer Bevölkerung («Sport Schweiz 2008»). Im Auftrag des Bundesamtes für Sport und verschiedenen Partnerorganisationen wurden rund 11'000 Personen telefonisch zu ihren Sportaktivitäten und Sportbedürfnissen befragt. Gegenüber der Erhebung im Jahr 2000 nahm der Anteil Sporttreibender um 4% zu. Das entspricht einem Mehr von 200'000 aktiven Personen.
Heute betätigen sich fast drei Viertel der Schweizer Bevölkerung zumindest ab und zu sportlich. Zu den beliebtesten Sportarten gehören Radfahren, Wandern/Walking, Schwimmen, Skifahren, Jogging, Fitnesstraining und Turnen; wichtigste Mannschaftssportart ist Fussball.
Die Studie zeigt aber auch, dass die sportliche Betätigung eine Frage der (sozialen) Herkunft ist: Je höher das Bildungsniveau, die berufliche Stellung und das Einkommen einer Person, desto häufiger ist sie sportlich aktiv.
Unterschiede sind auch zwischen SchweizerInnen und AusländerInnen festzustellen. Bloss Personen aus nord- und westeuropäischen Ländern sind in etwa gleich sportlich wie SchweizerInnen. Ganz im Gegensatz zu AusländerInnen aus Süd- und Osteuropa, die sich viel seltener sportlich betätigen.
Diese Ergebnisse korrespondieren mit der Folgestudie «Kinder und Sport», in der rund 1500 Kinder im Alter zwischen 10 und 14 Jahren befragt wurden («Kinder und Sport», 2008). Auch hier gilt: Je höher das Bildungsniveau, desto häufiger sind die Kinder sportlich aktiv. Am wenigsten sportlich aktiv sind ausländische Mädchen. Jedes dritte besucht nur den regulären Turnunterricht und treibt sonst gar keinen Sport.
Webauftritt des Bundesamtes für Sport
Weiter führende Informationen und Berichte:
www.baspo.admin.ch – Gesundheitswirksame Bewegung (PDF, 3,3 MB)
www.baspo.admin.ch – Studie «Sport Schweiz 2008» (PDF, 1.9 MB)
www.baspo.ch.admin – Nachfolgestudie «Kinder und Sport» (PDF, 2,3 MB)